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Wähler wünscht Mitte-Rechts-Regierung

Der Niedergang der einst so stolzen sozialdemokratischen Partei muss jedem aufrechten Demokraten weh tun. Sie gehörte Jahrzehnte lang zum mitbestimmenden Faktor der deutschen Politik. Nun ist sie vom Wähler empfindlich bestraft worden für das Versagen in den letzten drei Jahren, in denen sie die links-grüne Politik der Merkelära konserviert und durch  weitere deutschlandschädliche Akzente noch verstärkt hat.

Wenn die SPD wieder auf die Beine kommen will, darf sie keinesfalls als Steigbügelhalter des machtgeilen CDU-Kandidaten dienen. Als Juniorpartner der AfD-Plagiatspartei müsste sie viele Kröten schlucken, die ihr eigenes Selbstverständnis so weit zerstören, dass selbst eingefleischte Sozialdemokraten sich abwenden. Deshalb kann  ihr ein Neuanfang nur in der Opposition gelingen.

Der designierte CDU-Kanzler und Trump-Imitator ohne dessen Mehrheit müsste sich der ungeliebten Ideengeberin und eigentlichen Wahlgewinnerin AfD nähern. Damit würde er dem Wählerwillen nach einer Mitte-Rechts-Regierung nachkommen. Wenn er das wegen seiner gegenteiligen Aussagen nicht will, sollte er den Mut haben, eine Minderheitenregierung zu führen, die bei sachkompetenten Vorschlägen von den anderen Parteien unterstützt wird. Ansonsten wird es früher oder später wieder zu vorgezogenen Neuwahlen kommen.